Ehrenvorsitzender Gerhard Wernecke

Heute sind wir 60 Mitglieder, die in drei Herrenmannschaften, 1 Seniorenmannschaft und einer Mädchenmannschaft am Spielbetrieb teilnehmen. Und immer dabei war unser Gerhard Wernicke. Zum ersten Mal zum Schläger gegriffen hat er in Frankreich. Er war beim Fliegerbegleitschutz stationiert und sah in einem Schloß in der Nähe von Amiens im vornehmen Ambiente Billard- und TT-Tisch. Aus der Kriegsgefangenschaft in Texas zurückgekehrt stellte Gerhard erfreut fest, dass in die leerer werdenden Unterkunftsräume auch TT-Tische aufgestellt wurden.

Bei der Landerversicherungsantalt rief er sogleich die Betriebssportgruppe ins Leben.

Seit dem Beitritt der Tischtennisabteilung zum OSC-Schöneberg war er unermüdlich im Abteilungsvorstand ehrenamtlich tätig. Auch über die Vereinsebene hinaus ist er seit vielen Jahren im Vorstand des Berliner Tischtennis-Verbandes ehrenamtlich aktiv.

Er ist seit Anschluss der Tischtennisabteilung an den OSC-Schöneberg unserem Verein treu geblieben. Was Gerhard für den Tischtennissport über die Grenzen der Abteilung oder gar Berlins hinaus durch sein Engagement geleistet hat, ist geradezu großartig. Für unsere Abteilung war er

 

Gerhard im Doppel mit ?????

  • von 1951-1977 Abteilungsleiter,
  • von 1977-1978 und
  • von 1980-1983 stellv. Abteilungsleiter
  • von 1967-1984 insgesamt 12 Jahre Schriftwart
  • von 1979-1984 Pressewart
 

Für seine Tätigkeit im Tischtennisverband und im Verein hat er zahlreiche Auszeichnungen verliehen bekommen.Viele Goldene und Silberne Ehrennadeln so z.B. für 40 Jahre Mitgliedschaft im OSC schon im Jahre 1987 die Goldene Treuenadel oder im Jahr 1970 die Goldene Ehrenadel des BETTV

Diese Auszeichnungen hat er sich durch sein Engagement bei Weltmeisterschaften, Europameisterschaften oder internationalen deutschen Meisterschaften verdient. Ob als Schiedsrichter z.B. beim Länderspiel Deutschland-Frankreich am 21.1.1953 oder als Leiter der Berliner Schiedsrichter bei den Weltmeisterschaften 1959 in Dortmund, überall war sein Fachverstand gefragt. Kein Veranstalter wollte sich so einen engagierten Mitarbeiter entgehen lassen. Als im gesamtberliner Verband der im östlichen Teil lebende Rudi Kirsch als Sportwart 1961 durch den Mauerbau plötzlich nicht mehr zur Verfügung stand, wurde Gerhard als sein Nachfolger ernannt und übte dieses Amt 13 Jahre lang aus. Seine 30 jährige Arbeit als Staffelleiter und seine über 50 jährige Tätigkeit als Schiedsrichter runden das Bild ab.